Unverzichtbar – Orte Kultureller Bildung /// kubi 20-2021

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Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (2021): Unverzichtbar – Orte Kultureller Bildung. kubi– Magazin für Kulturelle Bildung. No. 20-2021. Berlin.

60 Seiten
ISSN: 2627-969X

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Artikelnummer: M020 Kategorie:

Beschreibung

Außerschulische kulturelle Bildungseinrichtungen und Vereine geben Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich in Künsten, in Medien und im Spiel auszudrücken und sich mit ihren eigenen Fragen jenseits des Familien- und Schulalltags auseinanderzusetzen. Ohne diese Dritten Orte gehen Zugänge zu umfassender Bildung, gehen Erfahrungen von Selbstbestimmung und -wirksamkeit verloren, wie nicht zuletzt in der Corona-Krise sichtbar geworden ist. Die aktuelle Ausgabe von kubi – Magazin für Kulturelle Bildung zeigt, wie diese vielfältigen Orte Kultureller Bildung die Identitätsbildung und das Aufwachsen unterstützen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und warum sie auch in Zukunft eines bleiben: unverzichtbar.

Wie außerschulische Bildungsräume entstehen können, beschreibt Prof. Dr. Christian Reutlinger im Fachbeitrag. Dr. Michael Wimmer plädiert im Essay für „Dritte Räume“, die bestehende Machthierarchien so thematisieren, dass diese für Kinder und Jugendliche zumindest im ästhetischen Spiel handhab- und veränderbar werden.

In Interviews wird u. a. die Bedeutung und das Potenzial von Kulturinstitutionen als Dritte Orte für Kinder und Jugendliche dargestellt: Uta Rinklebe, Geschäftsleitung und Kuratorin im Berliner MACHmit! Museum für Kinder, erläutert, warum Museen wichtig sind, die der Kinderkultur gerecht werden. Die „Kinderzimmer der Stadt“ stellt Christiane Bornett, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek der Humboldt-Bibliothek in Berlin, vor und sie betont dabei, wie wichtig ein niedrigschwelliger Zugang für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ist. Kulturinstitutionen müssen nicht unbedingt ins konzeptuelle Schema der Dritte Orte fallen, um ein erlebnisreicher und sozialer Ort zu sein, findet Eeva Rantamo, Gründerin des Büros „Kulturprojekte – Inklusive Kulturarbeit“ in Dortmund. Letztendlich sollten außerschulische Bildungsräume Kindern und Jugendlichen v. a. Freiräume ermöglichen, fordert Prof.in Dr.in Cathleen Grunert von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Praxisreportagen porträtieren Kulturelle Bildungsorte in Weimar, Bremen, Leipzig, Schmallenberg und Frankfurt am Main.